RASENSTÜCK

Ausstellung ►„Rasenstück“ im ►Kunstforum der GEDOK,
Eröffnung: Dienstag, 11. Juni 2013 um 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer:
Mittwoch, 12. Juni 2013 bis Samstag, 3. August 2013
In der Sommerpause (1.-31.Juli) sind die Galerie und die Ausstellung geschlossen.

Elf Künstlerinnen zeigen während der IGS 2013 in Hamburg im GEDOK- Kunstforum in St. Georg ihre Interpretationen zum Thema G A R T E N.
RASENSTÜCK Hommage à DürerIhr Ausgangspunkt ist Dürers Aquarell ►„Das Große Rasenstück“ von 1503. Ihre Interpretationen in Malerei, Grafik, Fotografie, Installation und Video sind höchst unterschiedlich und zeigen ein Spektrum verschiedener Vorstellungen und Weltsichten.

  • Barbara Guthmann gestaltet einen speziellen Gartenstuhl für Dürer und zeigt außerdem in einer Fotoarbeit einen Stuhl aus dem Gängeviertel mit dem Schild „Betreten verboten“.
  • Kein „Paradiesgärtlein“ zeigt Bibi Gündisch, sondern eine dadaistische Gartenvision aus Collage-Blumen und Skelett-Vogel-Köpfen mit versteinerten Körpern.
  • Das Grün der Wiesen und das Himmelsblau inspirieren Karin Lieschke zu Bildern in Mischtechnik .Dazu kommt ein Paravent aus Rosenholz und Efeuranken.
  • Das „Rasenstück“ wird für Monika Lutz Ausgangspunkt ihrer digitalen Bildserie. Sie verfremdet einzelne Bildelemente und schafft so eine absurde Situation in ihrem Dialog mit Dürer.
  • Auf Sibylle Möllers Rasenstücken dominiert der Löwenzahn in vielen Facetten und wird in unterschiedlichen Techniken immer wieder künstlerisch neu gesehen und gestaltet.
  • Textiles und Fotografie verbinden sich in zwei Wandinstallationen von Kathrin Müller. Der Betrachter ist aufgefordert, selbst Geschichten zu Pilzen, Gartenhandschuhen, grünen Socken und Fröschen zu erfinden.
  • Elke Pieprzyk arbeitet assoziativ. Dabei entwickeln sich auf ihren Untergründen organische Elemente und Figuren, die sie mit Ölkreiden akzentuiert und differenziert.
  • Installationen mit Fotofolien, Heu, Kunstrasen und Texten zeigt Margitta Schenk. Den Kreislauf von Werden und Vergehen in der Natur machen Detailfotografien deutlich.
  • Sabina Simon fotografiert verwebte Geästtexturen im Unterholz , spürt ihren Rhythmen nach und hält ihre Erkenntnisse in filigranen Zeichnungen fest.
  • Bei Ursula Verburg liegen Rasenstücke als Vegetationsreste zwischen verlassenen Häusern auf eng begrenzten Flächen. Hoffnung gibt nur der Wildwuchs.
  • Elisabeth Weber vergrößert Grashalme, um durch die gitter-ähnlichen Lücken den Blick auf die „heutige Welt“ dahinter freizugeben.Dabei sind ihr Nahsicht und Detailgenauigkeit wichtig.

4 Gedanken zu „RASENSTÜCK

  1. Sehr geehrte Frau Rheinhold,
    am Dienstag war ich auf Einladung von Bibi Gündisch bei der tollen Vernissage „Hommage à Dürer“ und habe mich u.a. mit Margitta Schenk unterhalten. Besonders ihre Installation mit Texten hat mich spontan auf eine Idee gebracht, die Bibi Gündisch und Monika Günther auch sofort aufgriffen: Eine Lesung im Rahmen einer Ausstellung in Ihren Räumen zu geben. Bibi schlug November vor, wenn eine Ausstellung zum Thema „Eiseskälte“ geplant ist – mir sind dazu sofort mehrere Texte (Lyrik und Prosa) eingefallen, die ich schon bei Lesungen meiner Reihe LITERATUR – LIVE verwendet habe. (Übrigens hat sicher auch Inga Sawade geeignetes Material; Texte von ihr habe ich bereits in einer Sendung meiner Radio-Reihe KULTUR-BISTRO rezitiert.)
    Vielleicht könnten wir uns einmal darüber unterhalten, vielleicht ab nächste Woche? (Ich bin bis Sonntag im Raum Rostock, u.a. mit einer Lesung „Unterwegs – Texte über das Reisen“). Bibi kennt schon etwas von mir, Sprechproben finden Sie u.a. auf meiner Homepage, aber ich kann auch vieles als mp3 oder CD schicken.
    Für heute schöne Grüße von Kornelia Kirwald

  2. Zu der Ausstellung „Rasenstück“ hätte ich gern meinen Beitrag geleistet. Sehr Interessant!

    Mit dem Thema: Bildende Kunst habe ich den größten Teil meines Lebens bisher verbracht, nicht nur als Malerin, auch als Kunstjournalistin für das Fernsehen, Galeriearbeit etc. etc. Wie könnte ich Mitglied werden?
    Mit frdl. Grüßen
    Ingrid LaPlante

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