Nachruf Inge Koch

Inge Koch ist verstorben. Sie war ein hoch engagiertes Mitglied der GEDOK seit Jahrzehnten, mit oftmals überraschenden Arbeiten in den Ausstellungen der Bildenden Kunst vertreten, gleichsam bis zum letzten Atemzug beteiligt an unseren Veranstaltungen. Die unternehmungslustige, wagemutige, gewissermaßen alterslose Inge ist nicht mehr da, und wir mögen es nicht glauben. Für die Kurzbiografie im neuen Katalog GEDOK 9.0 gab Inge an: Künstlerin und Skeptikerin. Sie war Mitglied im GWUP, einer Gesellschaft, die Wissenschaft und wissenschaftliches Denken fördert und jeglichem parawissenschaftlichem Humbug den Krieg erklärt. Skeptiker eben – für Inge Koch ein hochgeschätztes Umfeld.
Nach vier Semestern Ausbildung an der Hamburger Fachschule für Mode in der Armgartstrasse, der späteren Hochschule für Angewandte Wissenschaften, hat sie bis 1991 viele Jahre lang als Kostümbildnerin an verschiedenen Theatern gearbeitet. Zudem hat Inge Koch konventionelle Radiertechniken unter anderem bei Uwe Lempelius in Flensburg erlernt und sich 2003 dem Erlernen der Technik Intaglio-Type im Atelier des Künstlers Sven Wohlgemuth zugewandt. Dort druckte sie auch ihre Radierungen.
Mit der Familie trauern wir um den Verlust und werden Inge Koch ein ehrendes und liebevolles Andenken bewahren.

Die Trauerfeier findet statt am 14. Oktober um 14:00 Uhr in der Kapelle 10 des Friedhofes Ohlsdorf.

Sabine Rheinhold
Erste Vorsitzende der GEDOK Hamburg

3 Gedanken zu „Nachruf Inge Koch

  1. Mit Inge Koch haben wir nicht nur eine grosse Künstlerin, sondern auch einen großartigen Menschen verloren.
    Durch ihren Tod ist die Welt ärmer geworden!

    In Trauer
    Erich F.X. Bliemel
    Ein Freund aus Stuttgart

  2. Herr und Frau Schmidt:
    Als Nachbarin hat Frau Koch unser Leben durch ihre Kunst, ihre lebensbejahende, humorvolle Art und ihre Menschlichkeit sehr bereichert.

    Danke liebe Frau Koch!
    Wir werden Sie vermissen.

    U.und M.Schmidt

  3. Inge , in der GEDOK , war immer da, wenn etwas zu tun war:
    beim Hängen von Ausstellungen-beim Aufräumen nach einer Vernissage – beim Aufräumen vom Gedok-Keller – beim Ausrichten eines Flohmarktes für die Gedok, um Geld für die Künstlerinnen-Organisation zu sammeln.
    Unsere Gemeinschaft war immer dankbar, daß es Inge gab. Ich habe manches Mal mit ihr zusammengearbeitet und konnte mich immer auf sie verlassen.
    Danke, liebe Inge, für all Deine künstlerischen Überlegungen,Deine Zuverlässigkeit und Selbstlosigkeit. Wir sind traurig, daß wir Dich verloren haben.

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