1938 Ich spüre nichts, ich sehe nichts. MIR geht es gut. Familienmomente

Ich laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu der Ausstellung
Farbwerke M6 Konterkaro, Marktstraße 6, 20357 Hamburg
Ausstellungseröffnung: Dienstag, den 29.20.2019, 19 Uhr

1938 Ich spüre nichts, ich sehe nichts. MIR geht es gut. Familienmomente

Wolfgang

BarbaraPier: Wolfgang, 30x24cm

Ausstellungsdauer: 30.10.–5.11.2019

Barbara Pier
Malerei
Krischa Weber
Cello und Singende Säge

Musikperformance zur Ausstellungseröffnung
Öffnungszeiten: Mittwoch–Freitag 15–18 Uhr, Samstag 15–19 Uhr (Midissage)
Sonntag 13–16 Uhr, Montag 15– 18 Uhr

»Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn Deutet auf Unempfindlichkeit hin… «

(Brecht. An die Nachgeborenen) Arglos in die Katastrophe, so könnte man meinen, gingen die auf den Bildern posierenden Personen in die Zukunft
Wie übersahen die Erwachsenen das Grauen? Und überließen die jungen Menschen der Unwissenheit?

Parallelwelten.

1938 – ein Jahr, nicht der Anfang und auch lange nicht das Ende, in dem massenhafte Verbrechen begangen, verbrecherische Gesetze erlassen wurden.
Ausgangspunkt der Bilder ist die verzweigte Familie meiner Mutter, die 1938 vor der Kamera agierte.

Das Persönliche wird das Allgemeine, das Historische wirft sein Licht auf das Heutige.

„by sea“ mit Malerei von Anja Witt

Ausstellung „by sea“ mit Malerei von Anja Witt
in der Pop-up Galerie Schlankreye 71, 20144 Hamburg
Zur Vernissage am Freitag 18.Oktober ab 18 Uhr
sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Ausstellung vom 19.- 27.Oktober 2019

Öffnungszeiten Di – Fr 14 – 19 Uhr
Sa: 13 – 18 Uhr
So 11 – 15 Uhr

„dip“, 130 x 150 cm, Acryl auf Leinwand, 2019

 

kulturelle Landpartie mit Annette Reher

AK-Mitglied Annette Reher lädt herzlich ein zur
Kulturellen Landpartie
im Wendland:
vom 30.5. – 10.6. stellt sie aus im Schmuckatelier von
Astrid + Bernd Schlachter,
Dorfstr. 5, 29462 Wustrow-Blütlingen
tägl. 11 – 18 Uhr (außer 7.6.)

Annette Reher
Atelier f. Gestaltung, Textil + Malerei
Moorfuhrtweg 9B
22301 – Hamburg
Tel.: 040/27 87 29 45

www.AnnetteReher.de www.Goldbekhof.de www.aklh.de

Nachruf – Vera Marie von Claer

Vera Marie von Claer-Crodel, langjähriges Mitglied der GEDOK, ist im 97. Lebensjahr verstorben. Bis ins hohe Alter war die dreifache Meisterin (Emailleurin, Gold- und Silberschmiedin) in ihrer Blankeneser Werkstatt aktiv und fertigte filigranen Schmuck – gerne aus Eisen in Verbindung mit anderem Metall. Noch vor wenigen Jahren zeigte sie uns bei einem Besuch voller Elan ihre frühen, aber vor allem auch in der jüngeren Vergangenheit entstandene Arbeiten.
Vera Marie von Claer stammte aus Jena, ihre Eltern Charles und Elisabeth Cordel waren beide Maler. Ausgebildet wurde sie auf der Burg Giebichenstein (Meisterabschluß), danach betrieb sie eine Werkstatt zunächst in Halle und seit den fünfziger Jahren in Hamburg.
Vera von Claer hat zahlreiche Preise erhalten, darunter den Hessischen und den Bayerischen Staatspreis, den Preis der Hamburger Kulturbehörde und das Diplom der Triennale Milano.

Rund 30 ihrer Werke sind im öffentlichen Besitz, dazu gehören auch die sieben großen Emaille-Wandbilder ORGANE DES MENSCHEN im Apothekergarten von Planten un Blomen, die sie gemeinsam mit Ragna Sperschneider 1963 gestaltete.
Für die Entwicklung und Arbeit jüngerer Kunsthandwerkerinnen zeigte Vera von Claer nach wie vor Interesse und es ist für uns eine Freude und Ehre, dass sie im Jubiläumskatalog zum 90. Geburtstag der GEDOK präsent ist.

Rüdiger Joppien würdigt Arbeit und Leben von Vera Marie von Claer in einem ausführlichen Nachruf im Blog der AdK, deren Mitglied die Künstlerin ebenfalls war.
http://www.adk-hamburg.de/blog/

Trauerfeier für Vera Marie von Claer am Freitag, den 17. Mai um 11:00 Uhr
in der Blankeneser Kirche am Markt.