Die Neuen 2014

Margot Berghaus, Nina George, Christiane Gerlach,Nina Hotopp, Julia Hühne-Simon, Sonia Jakuschewa, Maresa Lühle, Ellen Sell, Ursula Steuler, Sun-Young Nam, Bohlárka Pecze

Die GEDOK Hamburg zeigt in der Januarausstellung die neu aufgenommenen Künstlerinnen aus den Bereichen Bildende und Angewandte Kunst, Musik und Literatur.

Vernissage: Dienstag, den 7.1. 2014 um 19.00 Uhr

dieNeuen2013

Margot Berghaus stellt Tiere und tierähnliche Wesen in den Mittelpunkt ihrer Mixed-Media-Arbeiten. Tiere dienen als Projektionsfläche für menschliche Wünsche, so für die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies.

Christiane Gerlach
beschäftigt sich mit der Frage der Körperlichkeit. Werkstoffe sind Gips, Beton, Bronze und Kunststoffe. Je nach thematischem Schwerpunkt spielen Fotografie, Film, Malerei und Zeichnung eine Rolle bei der Inszenierung ihrer Geschichten im Raum.

Nina George ist Wortaktivistin, Feministin, Erzählerin, Menschenmögerin, Chronistin von Liebe, Mut, Angst und Widerspruch. Sie ist seit 21 Jahren Vollzeitschreibende und arbeitet ausserdem als Dozentin, Kolumnistin, Moderatorin und Sprecherin. Sie hat die Initiative Urheberrecht gegründet.

Nina Hotopp konfrontiert den Betrachter mit ambivalenten, teils in sich zerrissenen Figuren und führt folgerichtig einen ständigen Kampf gegen einen zu großen Einklang von Form und Inhalt.

Sonia Jakuschewas Schrifttafeln rufen Vorstellungen verschiedener Art hervor. Der Versuch zu lesen hört nicht auf. In denTexten pulsiert die Erinnerung wie das Leben selbst. Gedanken-Bilder einer Schrift von morgen: Erlebnis und Wissen, Erwartung und Gefühl, kognitives Vermögen umsetzen in Kreativität. Das führt zu einer Neu-Interpretation der Schrift in der Kunst.

Maresa Lühle aus Wuppertal hat als Schauspielerin und Synchronsprecherin in Hamburg Fuß gefasst.

Sun-Young Nam und Bohlárca Pecze sind hervorragende Musikerinnen. Mit ihrem Trio Catch sind sie auf den unterschiedlichsten Bühnen Deutschlands zu sehen. Sun-Young Nam spielt Klavier und Bohlárca Pecze Klavier.

Julia Hühne-Simon kombiniert die Naturmaterialien Wolle und Seide zur Kreation luftigzarter Schals und Objekte mit fließenden Farben und Formen. Ein charakteristisches Stilmittel ihrer Arbeiten ist der Einsatz von Durchbrüchen, um Transparenz und Leichtigkeit zu schaffen.

Ellen Sell hat die Liebe zu Kindern und Tieren zum Schreiben von Kinderbüchern geführt. Schon bald folgte Kurzprosa für Erwachsene.

Ursula Steuler schaut mit schrägem Blick auf unsere Gesellschaft. Mit eigenem Materialmix greift sie Tradiertes auf, setzt es in neue Zusammenhänge

Ausstellungsdaten auf einen Blick:
8.1. – 25.1. 2014 DIE NEUEN
Dienstag, den 7.1. 2014, 19.00 Uhr: Vernissage
Sonntag, den 12.1. 2014, 12.00 Uhr: Matinee mit der Schriftstellerin Nina George.
Öffnungszeiten: Di – Fr: 13- 18 Uhr, Sa: 11 – 16 Uhr
Kunstforum GEDOK Hamburg, Koppel 66, 20099 Hamburg

GEH`AUS MEIN HERZ

Ausstellung ►„Geh´aus, mein Herz“ im ►Kunstforum der GEDOK
Ausstellung im Kunstforum der GEDOK
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Koppel 66 /Lange Reihe 75 20099 Hamburg
Geh´aus, mein Herz
Gemeinschaftsausstellung der Angewandten und der Bildenden Kunst
Eröffnung Dienstag 6. August 2013 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 7. August bis 24. August
Öffnungszeiten Di.-Fr. 13 – 18 Uhr, Sa. 13 – 16 Uhr

Geh’ aus, mein Herz, und suche Freud, in dieser schönen Sommerzeit!
Heidrun Allers, Clara da E. Costa, Anja Gartzke, Barbara Guthmann, Inge Koch, Elke Meyer-Stonies, Andrea Rausch, Anke Rasche-Suhr, Katrin Schober, Trude Wendelstein, Anja Witt
Die Gemeinschaftsausstellung der Angewandten und der Bildenden Kunst im Kunstforum der Gedok zeigt nicht nur die freudige Seite des Lebens: Die, von Paul Gerhard 1653 gedichteten, positiven Zeilen wurden von Inge Koch umgedichtet: „Dein Herz ging aus und fand nur Leid…“ Heidrun Allers zeigt Installationen zum Thema„ Herztransplantation“, Katrin Schobers Steinzeugvasen „ Stachelherzen“ zeugen von Liebeskummer.
Doch auch viel Positives wird vom ausgehenden Herz gefunden: Z.B. die Liebe,
Thema der 30 Fotoarbeiten von Barbara Guthmann, mit Herzmotiven von Hauswänden in der Hamburger Graffiti – Szene. Anja Witts Bild fordert auf , Neues in der Ferne zu entdecken, Anke Rasche Suhr´s Vasen haben die Sommerblumen zum Vorbild, Elke Meyer-Stonies verwebt Telefonbücher und Zeilen des Gedichttextes von P.Gerhard.

RASENSTÜCK

Ausstellung ►„Rasenstück“ im ►Kunstforum der GEDOK,
Eröffnung: Dienstag, 11. Juni 2013 um 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer:
Mittwoch, 12. Juni 2013 bis Samstag, 3. August 2013
In der Sommerpause (1.-31.Juli) sind die Galerie und die Ausstellung geschlossen.

Elf Künstlerinnen zeigen während der IGS 2013 in Hamburg im GEDOK- Kunstforum in St. Georg ihre Interpretationen zum Thema G A R T E N.
RASENSTÜCK Hommage à DürerIhr Ausgangspunkt ist Dürers Aquarell ►„Das Große Rasenstück“ von 1503. Ihre Interpretationen in Malerei, Grafik, Fotografie, Installation und Video sind höchst unterschiedlich und zeigen ein Spektrum verschiedener Vorstellungen und Weltsichten.

  • Barbara Guthmann gestaltet einen speziellen Gartenstuhl für Dürer und zeigt außerdem in einer Fotoarbeit einen Stuhl aus dem Gängeviertel mit dem Schild „Betreten verboten“.
  • Kein „Paradiesgärtlein“ zeigt Bibi Gündisch, sondern eine dadaistische Gartenvision aus Collage-Blumen und Skelett-Vogel-Köpfen mit versteinerten Körpern.
  • Das Grün der Wiesen und das Himmelsblau inspirieren Karin Lieschke zu Bildern in Mischtechnik .Dazu kommt ein Paravent aus Rosenholz und Efeuranken.
  • Das „Rasenstück“ wird für Monika Lutz Ausgangspunkt ihrer digitalen Bildserie. Sie verfremdet einzelne Bildelemente und schafft so eine absurde Situation in ihrem Dialog mit Dürer.
  • Auf Sibylle Möllers Rasenstücken dominiert der Löwenzahn in vielen Facetten und wird in unterschiedlichen Techniken immer wieder künstlerisch neu gesehen und gestaltet.
  • Textiles und Fotografie verbinden sich in zwei Wandinstallationen von Kathrin Müller. Der Betrachter ist aufgefordert, selbst Geschichten zu Pilzen, Gartenhandschuhen, grünen Socken und Fröschen zu erfinden.
  • Elke Pieprzyk arbeitet assoziativ. Dabei entwickeln sich auf ihren Untergründen organische Elemente und Figuren, die sie mit Ölkreiden akzentuiert und differenziert.
  • Installationen mit Fotofolien, Heu, Kunstrasen und Texten zeigt Margitta Schenk. Den Kreislauf von Werden und Vergehen in der Natur machen Detailfotografien deutlich.
  • Sabina Simon fotografiert verwebte Geästtexturen im Unterholz , spürt ihren Rhythmen nach und hält ihre Erkenntnisse in filigranen Zeichnungen fest.
  • Bei Ursula Verburg liegen Rasenstücke als Vegetationsreste zwischen verlassenen Häusern auf eng begrenzten Flächen. Hoffnung gibt nur der Wildwuchs.
  • Elisabeth Weber vergrößert Grashalme, um durch die gitter-ähnlichen Lücken den Blick auf die „heutige Welt“ dahinter freizugeben.Dabei sind ihr Nahsicht und Detailgenauigkeit wichtig.